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Die Vier Jahreszeiten mit Hund - worauf solltest du achten?

Das Leben mit Hund verändert sich im Rhythmus der Natur. Jede Jahreszeit bringt ihre eigenen Besonderheiten mit sich - für Gesundheit, Aktivität, Fell, Pfoten und auch das Verhalten deines Hundes. Wer aufmerksam bleibt und frühzeitig reagiert, kann viele Probleme vermeiden.


Frühling - Zeckenzeit, Fellwechsel & mehr


Zeckenschutz frühzeitig starten

Sobald es dauerhaft über 7°C warm ist, werden Zecken aktiv. Kontrolliere deinen Hund nach jedem Spaziergang - besonders an Ohren, Hals, Achseln und Leisten. Wähle einen Zeckenschutz der gut zu deinem Hund passt.

Wir verwenden unseren Anti-Zecken Spray, der mit ätherischen Ölen die Zecken fern hält, ausserdem benutzen wir für unsere eigenen Hunde auch Anti-Zecken Halsbänder mit EM-Keramik Perlen.


Wenn du dich ausführlicher zum Thema Zecken informieren möchtest, lies unseren Blogeintrag zum Thema Zeckenschutzmittel:



Fellwechsel unterstützen

Im Frühling verliert dein Hund sein Winterfell. Regelmässiges Bürsten hilft der Haut und reduziert Haarverlust in der Wohnung. Auch Hunden mit kurzem Fell, kann es helfen sie zu bürsten.

Achte ausserdem auf eine hochwertige Ernährung - Haut und Fell spiegeln oft den inneren Zustand wider.


Allergien im Blick behalten

Vermehrtes Kratzen, gerötete Pfoten, tränige Augen oder häufiges Lecken können auf Umweltallergien wie z.B. Pollenallergie hinweisen. Beobachte Veränderungen und kläre sie bei Bedarf tierärztlich ab.


Leinenpflicht im Wald

Ab dem 1.April beginnt die Leinenpflicht. Hunde müssen in den Wäldern bis zum 1.August an der Leine geführt werden.

Wenn du dich ausführlicher zum Thema Leinenpflicht informieren möchtest, lies unseren Blogeintrag dazu:


Buddy & Ubbe geniessen den Frühling
Buddy & Ubbe geniessen den Frühling

Sommer - Hitze ernst nehmen


Überhitzung vermeiden

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über Hächeln, achte darauf und passe deine Spaziergänge an. Plane deine Spaziergänge in den kühleren Morgen- oder Abendstunden, laufe eher im Schatten, lege Pausen ein und nimm immer frisches Wasser mit.


Mehr Pausen

Hitze ist anstrengend. Gönne deinem Liebling mehr Ruhe und mehr Pausen. Lass vielleicht auch mal einen Spaziergang aus, und beschäftige deinen Hund in der kühlen Wohnung.


Gönne deinem Hund eine leckere Abkühlung

So wie du, mag auch dein Hund an heissen Tagen ein leckeres Glace. Du kannst ganz einfach solche leckeren Abkühlungen für deinen Hund herstellen.

Tolle und simple Rezepte findest du hier:



Niemals im Auto lassen

Auch "nur 5 Minuten" können lebensgefährlich sein


Asphalt-Test machen

Lege deine Hand für 5 Sekunden auf den Boden. Ist es für dich zu heiss, solltest du einen anderen Weg spazieren.


Baden mit Vorsicht

Achte bei Seen auf Blaualgen (giftig) und in Flüssen auf die Strömung.

Lege auch einem guten Schwimmer eine Schwimmweste an. Baden kann sehr anstrengend sein und in Kombination mit Sonne können Hunde schneller erschöpft sein.

Trockne die Ohren nach dem Schwimmen gut, um Entzündungen vorzubeugen.

Lasse deinen Hund nicht auf nassen oder feuchten Tüchern liegen, dass kann zwar angenehm kühl sein, führt aber schnell zu Blasenentzündungen.



Baila & Bobby bekommen zur Abkühlung ein Hundegalce
Baila & Bobby bekommen zur Abkühlung ein Hundegalce


Herbst - weniger Licht & giftige Pilze


Sichtbarkeit erhöhen

Im Herbst wird es früh dunkel, sorge für mehr Sicherheit & Sichtbarkeit mit reflektierenden Leinen und Halsbänder.


Vorsicht bei Pilzen & Kastanien

Viele Hunde sind neugierig, und verfressen. Aber Achtung, nicht alles was am Boden liegt, ist ungefährlich. Beobachte genau, was dein Hund macht, wenn er seine Schnauze Richtung Boden hält. Falls dein Hund dazu tendiert unüberlegt alles zu fressen, kannst du mit einem Maulkorb spazieren gehen - denn ein Maulkorb bedeutet nicht, dass dein Hund böse ist! Es gibt viele Gründe, warum ein Maulkorb sinnvoll ist - wichtig ist nur, dass er gut passt und das Tragen davon trainiert worden ist.


Jagdzeit im Wald

Im Herbst ist auch Jagdsaison, das heisst, dass an manchen Tagen die Jäger im Wald unterwegs sind.

Das sollte allerdings immer ausgeschildert sein! Wenn deine Fellnase Schwierigkeiten mit plötzlichen, lauten Geräuschen hat, solltest du den Wald an diesen Tagen meiden. Falls du trotzdem mit deinem Hund im Wald spazieren gehst, führe ihn an der Leine und stelle sicher, dass du ihn gut im Griff hast - man weiss nie, ob sich der Hund nicht doch erschreckt und plötzlich reagiert.


Shelly & Leo im Blätterparadies
Shelly & Leo im Blätterparadies


Winter - Kälte & Streusalz


Schutz bei Kälte

Hundemäntel sind kein Luxus-Produkt dass den Hunden vermenschlicht, sondern ein Zeichen dafür, dass du auf die Bedürfnisse deines Hundes eingehst. Nicht jeder Hund braucht einen Mantel, aber ein gut sitzender Mantel ist für manche Hunde sinnvoll, vor allem bei wenig Unterwolle.

Für Hunde mit viel Unterwolle, die den Regen nicht mögen, gibt es Regenmäntel.


Streusalz von den Pfoten entfernen

Putze nach jedem Spaziergang die Pfoten deines Hundes ab, vor allem wenn du auf Asphalt gelaufen bist.

Du kannst die Pfoten deines Hundes mit Kokosöl, Sheabutter, Olivenöl oder einem Pfotenbalsam eincremen, um Risse vorzubeugen. Wichtig dabei ist aber, dass du kleine Mengen verwendest, und dass du ein essbares Öl oder Balsam brauchst, falls deine Fellnase sich danach die Pfoten leckt.

Salz kann die Haut reizen, und in den Rissen zu Entzündungen führen.


Schneefressen vermeiden

Viele Hunde lieben es, in den Schnee zu beissen und ihn zu fressen. Aber bitte beachte: Zu viel Schnee kann Magenprobleme und Erbrechen verursachen.


George im Winterwonderland
George im Winterwonderland

Ganzjährig wichtig: Betrachte deinen Hund individuell

Alter, Rasse, Felltyp & Gesundheitszustand beeinflussen, wie stark dein Hund auf das Wetter und die Jahreszeiten reagiert. Ein Senior hat andere Bedürfnisse als ein junger, sportlicher Hund. Ein Hund mit dichtem Fell kommt anders durch den Winter als ein kurzhaariger Vierbeiner.



Fazit:

Mit jeder Jahreszeit ändern sich die Anforderungen an dich als Hundemensch. Wer vorbereitet ist, aufmerksam beobachtet und Bedürfnisse ernst nimmt, schafft Sicherheit und Wohlbefinden für seinen Hund - das ganze Jahr über.


Denn egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Dein Hund verlässt sich darauf, dass du für ihn mitdenkst.



 
 
 

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